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Speditions- & Logistik-Lexikon

Bestens informiert von A bis Z

Die Logistik-Branche steht vor großen Herausforderungen. Die Digitalisierung bietet zahlreiche Chancen. Doch wer mitreden will, ist auf fundierte Informationen angewiesen. Das setzt ein solides Wissen und Kenntnis der Fachbegriffe voraus. Auch sendOS ist täglich mit vielen Themen konfrontiert. In unserem Speditions- und Logistik-Lexikon greifen wir zentrale Begriffe auf, damit Sie eine zuverlässige Basis für Entscheidungen und Diskurse haben.

Begriffe (60)
  • A — wie Agiles Management

    • Die heutige Schnelllebigkeit innerhalb der Supply Chain erfordert von Betrieben ein Höchstmaß an Flexibilität. Starre Führungsstrukturen und langwierige Entscheidungsprozesse sind eher kontraproduktiv. Agiles Management setzt auf flache Hierarchien, schnelle Kommunikation und die Expertise der Mitarbeiter.
    • Die Auftragsabwicklung bzw. das „Order Processing“ in der Logistik gliedert sich in verschiedene Teilbereiche und -funktionen. Im Mittelpunkt steht dabei vor allem der Formularfluss und damit die Abwicklung der einzelnen Arbeitsschritte - von der Übermittlung bis zur Abrechung.
    • Ein Avis bzw. Lieferavis (in der Langform „Avisierung“) ist eine Vorinformation über eine bevorstehende Warenlieferung oder Warenabholung.
  • B — wie Beiladung

    • Beiladung fasst alle Aufträge zusammen, die ein Transportunternehmen zusätzlich zum Hauptauftrag mitführt.
    • Beschaffungslogistik bezeichnet den ersten Teilbereich der Logistik und umfasst den Wareneinkauf und -transport zur Produktion.
  • C — wie Cargo

    • Unter dem aus dem Englischen stammenden Begriff „Cargo“ versteht sich Frachtgut aller Art, das von einem Fahrzeugführer auf Grundlage eines Frachtvertrags und gegen Entgelt befördert wird. Die Art des Transports (Land, See, Luft) ist dabei unerheblich.
    • City-Logistik ist eine besondere Form der Logistik, die sich mit dem Liefer- und Abholverkehr in Ballungszentren befasst.
    • Der Name Cloud leitet sich aus dem Englischen ab. Übersetzt bedeutet er schlicht „Wolke“. In frühen Strukturzeichnungen zur Visualisierung von Netzwerken verwendeten ITler eine Wolke, um Systeme und Dienste zu kennzeichnen, die zwar Teil des Netzwerkes waren, aber extern ausgelagert wurden.
    • Beim Customer Relationship Management (CRM) geht es um die Ausrichtung eines Unternehmens auf seine Kunden und die systematische Gestaltung aller Geschäftsprozesse unter dem Aspekt der Intensivierung der Kundenkontakte. Das beinhaltet einerseits den Aufbau neuer Kundenbeziehungen – z. B. durch neue strategische Partnerschaften. Es handelt sich also um die Neukundenakquise. Andererseits schließt der Begriff auch die Pflege und das Intensivieren von Beziehungen zu Stammkunden mit ein
  • D — wie Digitale Transformation

    • Die digitale Tranformation bezeichnet die Veränderungsprozesse in der Wirtschaft durch die Digitalisierung.
    • Hauptaufgabe der Digitalisierung ist die Verbesserung einer Vielzahl von Prozessen - meist mit dem Ziel einer vollständigen, zumindest teilweisen Automatisierung zwecks Ressourcen- und somit Kosteneinsparung.
    • Die Disposition eines Unternehmens umfasst alle Funktionen, die sich mit der Planung und Umsetzung von Aufträgen und Materialflüssen befassen. Der Begriff leitet sich vom Lateinischen ab und bedeutet so viel wie „Anordnung“, „Zuweisung“ oder „Entscheidung“.
    • Mithilfe von DMS (Dokumenten-Management-Systemen) wird der organisatorische Aufwand in Unternehmen digital bearbeitet, verwaltet und archiviert. Ein DMS ersetzt den sogenannten „Papierkram“. Dazu zählen beispielsweise Aufträge, Rechnungen, Bestandslisten und vieles mehr.
  • E — wie E-Logistik

    • E-Logistik basiert auf computer- und Internet-gestützten Anwendungen. Die Kombination aus Hardware und Software kann dabei unterschiedliche Formen annehmen und auf diverse Aufgaben zugeschnitten sein.
    • EDV beschreibt die Erfassung, Bearbeitung sowie die Wiedergabe und den Versand von digitalen Daten. Die Nutzung digitaler Technologien dient der Prozessoptimierung.
    • ERP steht als Abkürzung für Enterprise Resource Planning. Der Begriff lässt sich mit Planung der Unternehmensressourcen grob umschreiben. Defacto handelt sich um die Kernaufgaben eines jeden Betriebs oder Konzerns – nämlich Aufgaben, Personal, materielle Ressourcen sowie Informations- und Kommunikationstechnik bedarfsgerecht zu planen und zu steuern.
    • Express-Transporte bezeichnen einen Service spezialisierter Logistikunternehmen, die Waren in besonders kurzen Zeiträumen und nicht selten auch in extrem genauen Lieferfenstern liefern. Umgangssprachlich wird der Service häufig auch als „Eilzustellung“ bezeichnet.
  • F — wie Fahrer-App

    • Eine „Fahrer-App“ ist eben genau das, was der Name verspricht: Eine mobile Anwendung für Smartphones und Tablets von Berufskraftfahrer: innen, die mit den unterschiedlichsten Funktionen aufwartet, um den Arbeitsalltag in der Logistik zu optimieren.
    • In der Fuhrparkverwaltung, besonders im Transportwesen, ist das Führen eines Fahrtenbuchs erforderlich, um mit Fahrzeugen bzw. Transportern zurückgelegte Wege, die Lenkzeiten und den Grund für bestimmte Fahrten zu dokumentieren.
    • Der Begriff Fernverkehr beschreibt den Transport von Personen und Gütern mit Fahrzeugen über weite Strecken (ab. ca. 150 km).
    • Das Wort Fracht stammt ursprünglich aus dem Niederdeutschen („Vracht“). Es bezeichnet das Transportentgelt für eine Lieferung, früher lediglich in der Schifffahrt, heute in sämtlichen Verkehrsbereichen.
    • Bei den Frachtkosten handelt es sich allein um das Entgelt, dass für den Transport der Ware zu zahlen ist. Frachtkosten sind damit Teil der Transportkosten, die Begriffe sind jedoch nicht synonym.
    • Logistikexperten unterscheiden im Güterverkehr bei Fracht zwischen FTL (Full Truck Load) = Komplettladung und LTL (Less than Truck Load) = Teilladung. Bei einer FTL wird die gesamte Ladefläche (oder zumindest der größte Teil) des Fahrzeugs für die Fracht eines Absenders ausgenutzt.
  • G — wie GPS

    • Das Global Positioning System (kurz GPS) funktioniert per im Weltraum stationierten Satelliten. Mehrere dieser künstlichen, mit viel Technik ausgestatteten Flugkörper umkreisen dabei die Erde und senden Signale aus, die von einem GPS-Empfänger aufgefangen werden können. Daraus lässt sich die aktuelle Position berechnen.
  • I — wie IaaS

    • Infrastructure as a Service ist ein Cloud-Computing-Dienst, der grundlegende Netzwerkressourcen zur Verfügung stellt.
    • Intermediate Bulk Container (kurz IBC) sind kubische Behälter für den Transport von rieselfähigen Stoffen und Flüssigkeiten, die meist aus Kunststoff oder Metall gefertigt und von einer zusätzlichen Gitterkonstruktion umgeben sind. Daher ist auch die umgangssprachliche Bezeichnung „Gittertank“ üblich.
    • Die Informationslogistik als Teil des Informationsmanagements befasst sich mit der Optimierung von Informationsflüssen.
    • Die Intralogistik beschäftigt sich mit der Planung, Steuerung, Durchführung und Optimierung aller innerbetrieblichen logistischen Aufgaben wie etwa der Material- und Informationsflüsse und des Warenumschlags auf dem Firmengelände sowie der Lagerverwaltung.
  • J — wie Just-in-time Delivery

    • Als Just-in-time Delivery verstehen Logistikexperten einen Expressversand, bei dem Güter in ein sehr spezifisches Zeitfenster geliefert werden.
  • K — wie Kalkulation

    • Wie in jedem Unternehmen spielt auch in der Transportbranche die Kalkulation und damit die Gegenüberstellung der Einnahmen und Ausgaben eine entscheidende Rolle. Nur, wer genaue Kenntnisse über seine Gewinne und Verbindlichkeiten hat, kann einen wirtschaftlichen Betrieb gewährleisten und die jeweiligen Prozesskosten in die Angebote einfließen lassen.
    • KEP-Dienste (Kurier-Express-Paket) sind Logistikunternehmen, die mehrere, eher kleine Sendungen an viele Empfänger ausliefern.
    • Bei einem Kurierdienst handelt es sich um Logistikunternehmen, die vorwiegend mit der Beförderung von kleinen Sendungen und schriftlichen Mitteilungen beauftragt werden. Die Zustellung erfolgt dabei besonders pünktlich und anders als bei Paketdiensten ohne Umwege.
  • L — wie Ladefläche

    • Die Ladefläche beschreibt die Kapazitäten eines Nutzfahrzeugs, Anhängers, Containers oder ähnlichen Transportoptionen.
    • Beim „Lean Management“ (zu dt. etwa „schlanke Betriebsführung“) handelt es sich um eine prozess- und kundenorientierte Management-Philosophie, die darauf ausgelegt ist, die Verschwendung von Ressourcen in Firmen zu minimieren.
    • Als Lenkzeiten gelten alle Zeiten, die Fahrer oder Fahrerinnen von gewerblich genutzten Fahrzeugen über 3,5 Tonnen Gesamtmasse aktiv hinter dem Steuer verbringen
    • Die Beförderung einer Ware beginnt bereits mit der Beladung des Transportfahrzeugs am Startort. Sie endet mit der Zulieferung an den Kunden und dem Übergeben der Fracht. Dem finalen Streckenabschnitt einer Sendung – der so genannten „letzten Meile“ – kommt dabei besondere Bedeutung zu.
    • Bei der Logistik geht es um die reibungslose Bereitstellung von Gütern und die damit verbundenen Planungen im Hinblick auf Mitarbeiter, Beschaffung, Produktion, Distribution sowie Entsorgung. Ziel ist es, die Wertschöpfungskette zu optimieren.
    • Koordination und Kontrolle aller beteiligten Prozesse ist Aufgabe des Logistikmanagements als Teil der Supply Chain.
    • Eine Logistikplattform ist ein Portal, das Transportunternehmen und Versender zusammenbringt, um Logistikaufgaben zu koordinieren.
    • Ist ein Lkw mit einer Sendung unterwegs, die seine Ladefläche nicht gänzlich füllt, wird dies als LTL (Less than (Full) Truck Load), also als Teilladung, bezeichnet.
  • P — wie PaaS

    • Platform as a Service (PaaS) ist ein Cloud-Dienst, der Nutzern online eine virtuelle Entwicklungsumgebung bereitstellt.
  • R — wie Recovery

    • Recovery bezeichnet die Wiederherstellung gelöschter, beschädigter oder verloren gegangener Daten auf Festplatten und Servern.
    • Die Ressourcenplanung beschäftigt sich mit einem kundenorientierten und kosteneffizienten Einsatz der Unternehmensressourcen (Maschinen, Fuhrpark, Mitarbeiter, ...).
  • S — wie SaaS

    • Software as a Service (kurz „SaaS“) beschreibt die Nutzung von IT-Diensten – etwa Programme und Speicher – über Cloud Computing.
    • Der Begriff (in der Langform „Applikation“) beschreibt Programme, die speziell für mobile Endgeräte wie Smartphones oder Tablets entwickelt sind. Die Software erfüllt also standortunabhängig digitale Bedürfnisse verschiedener Art, etwa Kommunikation und Datenaustausch, die Dokumentation von Informationen oder die Steuerung diverser arbeitsbezogener Prozesse. Speditionsapps sind dabei besonders auf die Anforderungen in der Logistik ausgerichtet und erleichtern Transportunternehmen den Arbeitsalltag.
    • Speditionsclouds sind webbasierte IT-Systeme für Logistiker, die auf externen Servern durch Drittanbieter bereitgestellt werden.
    • Das Speditionsgewerbe umfasst Dienstleistungsunternehmen, die für die Beförderung und den Umschlag von Gütern verantwortlich sind.
    • Bei Sperrgut handelt es sich um unförmige Güter, die besonders viel Lade- und Lagerplatz beanspruchen.
    • Ein Stückgut ist ein Lager- oder Transportgut, welches sich „am Stück“ (einzeln oder als Packgut) bewegen oder lagern lässt.
    • Der Begriff „Supply Chain“ stammt aus dem Englischen. Er setzt sich zusammen aus den Wörtern „supply“ (= liefern) und „chain“ (= Kette). Im Deutschen wird der Ausdruck demnach übersetzt mit Lieferkette bzw. Wertschöpfungskette. Laut Fachliteratur bezeichnet Supply Chain den Aufbau sowie die Verwaltung von Logistikketten, die sich über den gesamten Wertschöpfungsprozess erstrecken. Damit gemeint sind alle Material- und Informationsflüsse.
  • T — wie Telematik

    • Telematik bezeichnet Systeme, die moderne Nachrichtentechnik mit leistungsstarken Computerprogrammen vereinen.
    • Ein TMS (Transportation Management System) ist eine Software zur Optimierung verschiedener Prozesse bei Transportdienstleistungen.
    • Der Begriff „Tool“ kommt aus dem Englischen und lässt sich mit „Werkzeug“ oder „Gerät“ übersetzen. Digitale Tools sind jedoch nicht mehrphysische Hilfsmittel, sondern sie nutzen geschickt die Verbindung von technischer Hardware mit cleverer Software, um bestimmte Aufgaben zu erledigen.
    • Tourenoptimierung bezeichnet die Verbesserung von Auftragsverteilung, Fahrzeugauslastung, Lieferroute und mehr - abhängig von den durch das Logistikunternehmen definierten Zielen.
    • Tourenplanungssoftware ermittelt die effizienteste Route für Fahrer und Fahrzeuge zur Abwicklung von Aufträgen in der Logistik.
    • Tracking in der Logistik dient der digitalen Standortüberprüfung und Nachverfolgung von Fahrzeugen und Sendungen. Gesetzt wird dabei häufig auf die GPS- sowie die RFID-Technologie.
    • Ein Transportauftrag ist eine Anweisung in der Logistik, in einem bestimmten Zeitfenster Frachten von A nach B zu befördern.
    • Transportkosten setzen sich aus den unterschiedlichsten Kostenpunkten zusammen. Hierzu zählen neben den eigentlichen Frachtkosten auch die Kosten für den Fuhrpark – also Kraftstoffverbrauch, Instandhaltung und Versicherung – Personalkosten, Transitkosten, Rollgeld, Zinsaufwand und vieles mehr. Durch das Erkennen von Einsparpotentialen ist eine Optimierung der Transportkosten möglich.
    • Unter Transportlogistik werden alle logistischen Vorgänge zusammengefasst, die der Beförderung von Gütern dienen - egal ob diese per LKW, auf der Schiene, per Schiff oder Flugzeug erfolgt.
    • Mit Transportunternehmen sind alle Unternehmen gemeint, die die Beförderung von Objekten und damit einhergehende Dienstleistungen anbieten (inklusive Personentransporte und Tiertransporte).

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